bis auf weiteres - Ausstellung der Gruppe foen im Bienewitz, 25.-27. Mai 2020

May 18, 2020

Die Münchner Künstlergruppe foen zeigt Fotoarbeiten und Installationen aller elf Mitglieder zur aktuellen Corona-Krise vom 25. bis 27. Mai 2020 in den Räumen vom bienewitz.

In den Arbeiten spiegelt sich die Auseinandersetzung der Künstler*innen mit der jetzigen schwierigen Situation. So werden Aspekte der unmenschlichen Isolation, der gesetzlich eingeforderten Maskierung und Distanzierung ebenso thematisiert wie die allgemeine Unsicherheit und die als surreal wahrgenommene „neue normale“ Realität. Dokumentarische Alltagsbeobachtungen, kritisch-reflexive Installationen sind neben humorvollen Inszenierungen und vielschichtigen, z.T. auch sehr persönlichen Sequenzen, zu sehen.

Corona-Selfie (Maximilian Glanz)Corona-Selfie (Maximilian Glanz)

Mit Arbeiten von Peter Corbishley, Marlies Ebertshäuser, Maximilian Glanz, Susanne Görtz, Sabine Jaehnke, Eva Knevels, Sven Körber, Tobias Meier, Kai Nörtemann, Renate Pieper, Heinz-Hermann Wahl.

Herzlichen Dank an Isabel Schrimpf vom bienewitz für die Möglichkeit in ihren Räumen auszustellen.

Erlöse aus den Verkäufen der aktuellen Bilder sowie der Publikationen aus früheren Arbeiten werden an das Münchner Projekt BISS (Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V.) gespendet.

Zur Fotogalerie mit weiteren Arbeiten zur Thematik …

Zur Dokumentation der Ausstellung, mit Video-Durchgang ...

Öffnungszeiten: Mo 25. bis Mi 27. Mai 2020, jeweils 17.00 bis 20.00 Uhr
Wegen der Sicherheitsauflagen findet keine Vernissage statt. Es sind immer mehrere Mitglieder der Gruppe während der Öffnungszeiten vor Ort.

Ort: bienewitz, Apianstr.1, 80796 München, www.bienewitz.de


Susanne Görtz "dis/play", Sandkasten, bis 10. Mai 2020

February 24, 2020

foen-Mitglied Susanne Görtz zeigt ungewöhnliche Fotografien von Münchner-U-Bahnstationen.

Ausstellungseröffnung “dis/play”
Freitag, den 28. Februar 2020, um 18 Uhr
Sandkasten, temporärer Ausstellungsraum in den Meisterhöfen
Sandstr. 33, 80335 München (Nähe Stiglmaierplatz)

Ausstellungsdauer: 28. Februar bis 10. Mai 2020, rund um die Uhr einsehbar.

Kuratorinnen: Prof. Ulrike Lauber und Christina Haberlik

Im Münchner Untergrund werden die „analogen“ Plakatwände nach und nach ersetzt durch digitale Displays mit Bewegtbild, deren wechselnden Inhalte die Aufmerksamkeit der Wartenden wieder auf sich ziehen. Aber bevor dieses Medium ganz entschwindet, auch aus unserer Erinnerung, hat Susanne Görtz die Plakatwände an den Hintergleiswänden der Münchner U-Bahnstationen festgehalten zu dem Zeitpunkt, als die Plakate bereits entfernt waren.

Entstanden ist eine Art Typologie von leeren Werbeflächen in U-Bahn-Stationen. Auf den ersten und vielleicht auch zweiten Blick sind die Fotografien sehr ähnlich, aber gerade die subtilen Unterschiede zwischen den verschiedenen Untergründen und den Resten der Plakate machen den Reiz der Serie aus. Die Arbeit hat eine eigene, eher triste Ästhetik, die auch etwas aussagt über die Gestaltung des öffentlichen Untergrunds in den ersten Jahren. Nur der bunte Streifen, der die unterschiedlichen U-Bahn-Linien kennzeichnet, bringt ein wenig Farbe ins Bild.
goertz-fotografie.de, sandkasten-muenchen.de


Renate Pieper "Die Lichtrisse verfugen dann" vom 18.9. - 13.10.19

August 20, 2019

foen-Mitglied Renate Pieper zeigt neue Arbeiten in ihrer Ausstellung "Die Lichtrisse verfugen dann". Zu sehen sind Fotografien in Farbe und in Schwarz-Weiß, die sie in Rohbauten am Ackermannbogen, München, aufgenommen hat. In ihren Bildern werden Bauten aus Beton zu vieldeutigen, beinahe zeitlosen Kulissen oder zu Präsentationsräumen für die sich zufällig darin befindlichen Gegenstände. Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerheft.

ShowdownShowdown

Vernissage
Mi, 18. September 2019, 18.00 – 21.00 Uhr
Einführung: Kai Nörtemann, Künstler, foen-Mitglied

Öffnungszeiten
Mi, 25. September, 2. und 9. Oktober 2019, jeweils 17.00 – 19.00 Uhr
Die Künstlerin ist am 2. und 9. 10. anwesend.

Finissage
So, 13. Oktober 2019, 18.00 – 20.00 Uhr

SchauRaum im Ackermannbogen, Therese-Studer-Str. 9, Rückgebäude am Fußweg, 80797 München

Hinweis: Vom Haus mit der Adresse Therese-Studer-Straße 9: einfach der Linkskurve der Straße folgen und sogleich links befindet sich der SchauRaum.
Siehe auch im Lageplan (Grünes Kästchen Nr. 7)

Veranstalter: Ackermannbogen e.V./Kulturbüro
[email protected]
www.ackermannbogen-ev.de

 


CoMA presents: Sabine Jaehnke: Mongolien – Sehnsucht nach Einsamkeit

February 11, 2019

Foen-Mitglied Sabine Jaehnke stellt Ihre Serie "Mongolien" im CoMA – Container of Modern Art aus.

Mongolien

Vernissage:
Fr. 8. März 2019 / ab 18 Uhr

Ausstellung:
Sa 9. März 2019 / 16:00 - 20:00 Uhr
So 10. März 2019 / 15:00 - 17:00 Uhr
(ggf. länger geöffnet)

Die Fotografin ist während der Öffnungszeiten anwesend.

CoMA – Container of Modern Art
Werksviertel, Atelierstr. 4, 81671 München (Nähe Ostbahnhof)
https://www.facebook.com/containerofmodernart/
https://www.instagram.com/coma_gallery/

 


CoMA presents: Susanne Görtz "dis/play"

February 11, 2019

Foen-Mitglied Susanne Görtz stellt Ihre Serie "dis/play" im CoMA – Container of Modern Art aus.

dis/playdis/play

Vernissage
Freitag, 22. Februar 2019, ab 18 Uhr
mit Präsentation des neuen so-VIELE-Heftes NR. 61 „dis/play" (icon Verlag Hubert Kretschmer München)

Öffnungszeiten
Samstag, 23. Februar 2019, 16-20 Uhr (ggf. länger geöffnet)
Sonntag, 24. Februar 2019, 16-19 Uhr (ggf. länger geöffnet)

Die Fotografin ist während der Öffnungszeiten anwesend.

CoMA – Container of Modern Art
Werksviertel, Atelierstr. 4, 81671 München (Nähe Ostbahnhof)
https://www.facebook.com/containerofmodernart/
https://www.instagram.com/coma_gallery/


CoMA presents: Tobias Meier

January 24, 2019  •  Kommentar schreiben

Tobias Meier "Next stop - Reisen unter Umständen"

Foen-Mitglied Tobias Meier stellt aktuelle Fotoarbeiten aus im CoMA – Container of Modern Art, im Werksviertel, Atelierstr. 4, 81671 München. Er freut sich auf viele interessierte Besucher. Er ist zu den Öffnungszeiten anwesend.

Container of Modern Art, Werksviertel, MünchenCoMA MünchenContainer of Modern Art, Werksviertel, München

Vernissage:
Fr. 25.01.2019 / 18:30 - 22:00 Uhr

Ausstellung:
Sa 26.01.2019 / 16:00 - 20:00 Uhr und
So 27.01.2019 / 15:00 - 19:00 Uhr

Mit der Ankunft am Bahnhof in Osnabrück wurde das Ende eines Kapitels meines Lebens eingeläutet. Es war also nicht nur ein Halt in einer fremden Stadt, sondern eine Station meines persönlichen Lebensweges. Die Anreise erfolgte mit dem Bewusstsein daran, daher begleitete mich eine latente Nervosität. Inwiefern sich diese auf meine Wahrnehmung auswirkte, kann ich nicht beurteilen. Die Atmosphäre des Gebäudes und das Licht, von dem es durchströmt wurde, übten jedoch sofort eine Faszination auf mich aus. Meine beiden Reisebegleiter hatten es eilig und so entstanden die Bilder regelrecht in einem Durchmarsch. Ein Glück, dass wir uns zwei Mal verliefen und ich somit noch etwas Zeit für den Augenblick gewinnen konnte. Die weiteren Photographien entstanden in unserem Hotelzimmer, an einem der Abende – von meinem Bett aus. Die Nervosität hatte mit uns eingecheckt. Nur die Formen und Farben des Zimmers gaben meinen unsortierten Gedanken etwas Halt und Struktur.

Über Tobias Meier:

Ein gewisses Interesse an Kunst hatte sich bei ihm bereits im frühen Jugendalter eingestellt. Zuerst waren es die feinen Linien, die der einen Comicfigur mehr Ausdruck verliehen als der anderen. Die fantastischen, von den Spitzen unzähliger Bleistifte geschaffenen Welten begeisterten ihn. Es folgten Jahre der urbanen Kunst, erst konsumierend und dann – zumindest auf weißen Blättern - produzierend. Mit den ersten Museumsbesuchen entstand der Kontakt zu alten Meistern und modernen Klassikern. Durch einen glücklichen Zufall fand er sich dann im Sommer 2010 in New York wieder. Ehe er sich versah, leitete ihn seine Intuition (oder auch kosmische Kräfte) in das International Center of Photography. Ed Templeton wurde gezeigt und in ihm wurde etwas ausgelöst. Seitdem löst er die Kamera aus.

www.tobiasem-photography.com
www.instagram.com/tobiasem_photography/


Alle Infos zur Ausstellung "FAUST – Eine Nachlese."

August 11, 2018

Vorbereitung zur Ausstellung "FAUST – Eine Nachlese." Foto: Simone NaumannDie Gruppe foenVorbereitung zur Ausstellung "FAUST – Eine Nachlese." Foto: Simone Naumann

Zehn Fotograf*innen der Gruppe foen haben sich vom Münchener Faust-Festival und ihrer individuellen Faust-Lektüre für ihre Ausstellung in der Mohr-Villa anregen lassen. Entstanden sind Fotoarbeiten in unterschiedlichen Techniken und mit ganz persönlichen Zugängen zu Goethes unerschöpflichem Weltdrama. Allen Künstlern gemeinsam ist, dass sie den Faust-Stoff in seiner immer neuen Aktualität verarbeitet haben:
 

Die urfaustische Frage nach dem Beherrschen der Welt durch Wissen wird ebenso auf ihre Essenz befragt wie die Tragödie Gretchens mit der Überlegung, wie ein solches Schicksal heute aussähe; das immer und überall virulente Thema der Verführung, sowohl im Erotischen wie auch in unserer übermächtigen Bilderwelt, wird in seiner Doppelbödigkeit angerissen; die Auseinandersetzung mit dem Selbstbildnis entsteht aus der Grundfrage: bin ich Mephisto oder bin ich Faust; eine fast utopisch anmutende Fortschreibung der Beschäftigung mit dem Selbst ist die Sichtbarmachung des menschlichen Genoms aus einem Tropfen Blut; die visionäre Kraft des Dramas bietet Anlass, sich mit Fragen der Umweltzerstörung und der menschlichen Bestrebung nach Herrschaft über die Natur auseinanderzusetzen; wie unfrei ein solcher Mensch sein kann, zeigt das Bild des Kerkers, das als Metapher für das Eingesperrtsein des Menschen in seinem Lebensentwurf verstanden werden kann; sichtbar wird auch der Urzusammenhang von Kreation und Destruktion als Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft, oder auch umgekehrt. 


Allen Arbeiten liegen als Inspirationsquelle Textpassagen aus Faust I oder II zugrunde. 


Gezeigt werden Arbeiten von Peter Corbishley, Marlies Ebertshäuser, Maximilian Glanz, Susanne Görtz, Sabine Jaehnke, Eva Knevels, Sven Körber, Tobias Meier, Kai Nörtemann und Renate Pieper.


Text/Kuratorin: Bettina Blumenberg, Professorin für Literatur- und Kunsttheorie an der Akademie der Bildenden Künste München


Ausstellungsinfo: 
6. bis 30. September 2018 
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 11-14 Uhr, Do 17:30-19:30 Uhr, u.n.Vbg. 
Vernissage Do 6. September 2018, 19 Uhr
Künstlergespräch So 16. September, 16-20 Uhr
Finissage So 30. September, 17-20 Uhr 
Mohr-Villa, Villa EG, Situlistraße 75, 80939 München


Save the Date: Vernissage "Faust – Eine Nachlese." am 6. September 2018

July 10, 2018

foen "Faust – Eine Nachlese."
Zehn Fotograf*innen der Künstlergruppe FOEN haben sich vom Münchener Faust-Festival und ihrer individuellen Faust-Lektüre anregen lassen zu ganz unterschiedlichen und eigenwilligen Fotoarbeiten, die sich – ob analog, digital oder multimedial – mit dem Faustischen auseinandersetzen. Goethes Drama als Inspirationsquelle erweist sich wieder einmal in seiner unerschöpflichen Aktualität. Gezeigt werden Arbeiten von Peter Corbishley, Marlies Ebertshäuser, Maximilian Glanz, Susanne Görtz, Sabine Jaehnke, Eva Knevels, Sven Körber, Tobias Meier, Kai Nörtemann, Renate Pieper.

Kuratorin: Prof. Bettina Blumenberg (Professorin für Literatur- und Kunsttheorie an der Akademie der Bildenden Künste München)
Kulturzentrum Mohr-Villa Freimann, Situlistr. 75, Villa EG, München-Freimann, U-Bahn-Haltestelle U6 Freimann

  • Vernissage Do 6. September, 19 Uhr
  • Künstlergespräch So 16. September, 16-20 Uhr
  • Finissage So 30. September 17-20 Uhr

Öffnungszeiten Mohr-Villa:
Di, Mi, Do 11-14 Uhr, Do 17:30-19:30 Uhr, u.n.Vbg., 6. bis 30. September 2018
www.mohr-villa.de

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