Ausstellung "FENSTERBLICKE" in der U-Bahn-Galerie, 10. Mai bis 6. Juni 2021

May 10, 2021  •  Kommentar schreiben

Heinz Hermann WahlHeinz Hermann WahlHeinz Hermann Wahl
 © Heinz Hermann Wahl

Sieben foen-Mitglieder zeigen vom 10. Mai bis 6. Juni in der U-Bahn-Galerie Maxvorstadt die Ausstellung „FENSTERBLICKE“. Sie spiegelt die Auseinandersetzung der Gruppe mit der vielschichtigen Thematik "Fenster". Durch die Präsentation in den 12m langen Schaufenstern der U-Bahn-Galerie ergibt sich ein besonderer Bezug der gezeigten Arbeiten zum Ausstellungsort.

Als Schwelle zwischen Innen und Außen hat das Fenster-Motiv auch eine besondere Relevanz in der aktuellen Situation des reduzierten öffentlichen Lebens und des Zurückgeworfenseins in die eigene Wohnung. Einblicke, Ausblicke, Durchblicke nebst Spiegelungen werden fotografisch umgesetzt.

Gezeigt werden Arbeiten von Marlies Ebertshäuser, Maximilian Glanz, Susanne Görtz, Eva Knevels, Tobias Meier, Renate Pieper und Heinz Hermann Wahl.

Ort: U-Bahn-Galerie Maxvorstadt, U-Bahn-Haltestelle „Universität“, Zugang Nord, Schaufenster Zwischengeschoß

Dauer: 10. Mai bis 6. Juni 2021

Öffnungszeiten: Jederzeit einsehbar

Weitere Arbeiten aus diesem Projekt finden Sie in dieser Galerie.

 


Social Distancing Wiedereröffnung der Ausstellung am 9.3.2021

March 05, 2021

Marlies Ebertshäuser

Ich hatte nach langer Unterbrechung im September 2019 wieder angefangen als Grundschullehrerin zu arbeiten. Dann kam Corona. Am 15. März 2020 schlossen die Schulen. Ich machte einige Selbstportraits und fotografierte die leeren Räume und Gänge.

Dieses Foto hat den Titel "Die Seele arbeitet immer" und ist ab 9.3.2021 wieder in der Pasinger Fabrik, München, in der Ausstellung "Social Distancing and Empty Places" zu sehen. Ein kurzer Film führt durch die Ausstellung:

https://www.youtube.com/watch?v=OljuGiBziIs

SOCIAL DISTANCING & EMPTY SPACES

Wiedereröffnung: Di, 09.03.2021, ab 16 Uhr
Ausstellungsverlängerung: 09.03. – 14.03.2021

Sonderausstellung Lichthof ab 09.03.2021 „München im Shutdown“

„Softvernissage“, Einlass coronabedingt nur für jeweils 25 Besucher ab 19.00 Uhr

Eintritt frei

Öffnungszeiten: Di - So 16.00 - 20.00 Uhr, Lichthof & Bar täglich 10.00-22.00 Uhr

Mögliche Terminvereinbarung bei Inzidenzwert über 50 in München: Tel. 089 829290-0 

Die Ausstellung „Kultureller Shutdown: Social distancing & Empty spaces“ ist ein Projekt, das aus und in der Coronakrise entstand. In einem Open Call hat die Pasinger Fabrik Künstler*innen eingeladen, die ihre im Shutdown gemachten Erfahrungen in bildnerischen Darstellungen festgehalten haben. Es geht um das Bild der Pandemie in der zeitgenössischen Kunst. Die Auswahl der Kunstwerke ist international und transmedial (Film, Fotografie, Installation, Malerei, Zeichnung). Die Ausstellung ist nach den Themen Orte, Menschen und Zeichen gegliedert. Es wurden dafür 3 Preise ausgelobt.

Orte: Städte in aller Welt präsentieren sich während des Shutdowns als entvölkerte Geisterorte voller bizarrer Ästhetik und unbekannten Zauber. Es sind Bilder der Städte Kiew, Teheran, Kairo, Bombay, Rom, New York, London und Los Angeles zu sehen.

Menschen: Menschen in der Coronakrise sind beim Homeoffice, in Einsamkeit zu Hause, im Hinterhof beim Training sowie mit Abstand zueinander im öffentlichen Raum festgehalten. Völlig ungewohnte Lebenssituationen begegnen uns in ausdrucksstarken Bildern.

Zeichen: Der Shutdown hat eine Flut von Hinweisen, Anordnungen und öffentlichen Bekanntmachungen hervorgebracht. An Hauswänden, Ladentüren und Spielplätzen begegnen uns eine Vielzahl von Hinweisen. Aber auch öffentliche Statements, Graffitis oder Mahnplakate künden von der Coronakrise.

Teilnehmende Künstler*innen:

Orte: Ali Hadadi und Zohre Salimi (Teheran), Sergiy Kadulin (Kiew),  Mohamed Ahmed Elsayed Atteya (Kairo), John Rowe (London), Peter Zilahy (New York), Luigi Palumbo (Rom), Rachele del Nevo (Rom),  Norbert Hofmann (Rom), Anna Linsmayer (Venedig) Tapan Pandit (Bombay).  Menschen: Piotr Armianovski (Ukraine), Alexander Chekmenev (Ukraine), Marlies Ebertshäuser (Deutschland), Annette Hempfling (Deutschland), Jana Madzigon (Österreich), Oleskii Revika (Ukraine), Eileen Schäfer (Deutschland), Uli Winkler (Deutschland), Andreas Zingerle (Italien). Zeichen: Andrew Kravchenko (Ukraine), Ulrich Opitz (Deutschland), Bamazi Talle (Afrika), Denys Tsybulko (Ukraine), Francis Dreis (Los Angeles)

  1. Preis: Ali Hadadi und Zohre Salimi (Teheran)
  2. Preis:  Jana Madzigon (Österreich)
  3. Ulrich Opitz (Deutschland)

Ausstellungbeteiligung Renate Pieper im Schauraum K3 Simbach

February 08, 2021

Aktuell ist foen-Mitglied Renate Pieper mit ihrer dreiteiligen Arbeit "Wendepunkte" bei der multimedialen Ausstellung "Trotz Corona!" in der Galerie Schauraum K3 in Simbach/Inn vertreten.

"Wendepunkte #1 - #3", (c) Renate Pieper Triyptchon, je 40cm X 30cm in schwarzem Rahmen

"Wendepunkte", Triptychon, je 40 cm X 30 cm, in schwarzem Rahmen, Ed. 2/5  + 1 AP, (C) Renate Pieper 2020

Die dreiteilige Arbeit ist in der ersten Hälfte des Jahres im Rahmen einer Ausstellung der Gruppe foen zum Thema Corona entstanden. Bei der Zusammenstellung der Sequenz war es Renate Pieper wichtig, über die aktuelle, krisenhafte Situation hinaus, Fragen zum menschlichen Dasein und Miteinander anzuregen.

Die Ausstellung "Trotz Corona!" läuft noch voraussichtlich bis zum 31.3.2021, ist aber auf Grund der aktuellen Infektionsschutz-Maßnahmen derzeit nur online zu besuchen.

Schauraum K3


Beiträge vom Foen im Photonews-Forum

January 12, 2021

Das Magazin Photonews ruft seit Februar 2020 alle zwei Monate dazu auf Fotos zu vorgegebenen Themen einzureichen, um zu erfahren, wie Photonews-Leser die Welt und das Leben reflektieren und haben so einen visuellen Dialog gestartet.

Foen-Mitglieder hatten in 2020/21 dazu Beiträge eingereicht, die auch veröffentlicht wurden, zum Teil auch in der Druckausgabe und bei Instagram.

In der Online-Galerie auf der Website der Zeitschrift Photonews kann man alle eingereichten Beiträge anschauen.

5. Photonews-Forum "Bruder Tier"
Die Idee ist, das Verhältnis zwischen dem Menschen und Tieren zu untersuchen. Photonews erwartet also keine noch so niedlichen Katzen-, Welpenbilder und keine noch so exotischen Safariaufnahmen. Vielmehr geht es uns um intelligente ­Visualisierungen der Beziehung zwischen dem Menschen und der Tierwelt.
Marlies Ebertshäuser und Eva Knevels sind mit Beiträgen dabei.
https://photonews.de/photonews-aktuell/photonews-forum-bruder-tier/

Marlies EbertshäuserMarlies Ebertshäuser: Diese Fotografie entstand 2014 in der 300-Seelen-Gemeinde Apiranthos auf der griechischen Insel Naxos. Viele Inselbewohner leben dort von traditioneller Landwirtschaft. Die hierzulande übliche Haustierhaltung ist ihnen weitgehend fremd, genauso fremd wie die hinter Fabrikmauern stattfindende Massenschlachtung von Masttieren.

Marlies Ebertshäuser: Diese Fotografie entstand 2014 in der 300-Seelen-Gemeinde Apiranthos auf der griechischen Insel Naxos. Viele Inselbewohner leben dort von traditioneller Landwirtschaft. Die hierzulande übliche Haustierhaltung ist ihnen weitgehend fremd, genauso fremd wie die hinter Fabrikmauern stattfindende Massenschlachtung von Masttieren.

Eva KnevelsEva Knevels: Dieses Foto aus dem Tierpark München, zeigt, wie ich meine, dass Nähe und gleichzeitige Distanz im Verhältnis von Mensch und Tier immer zusammen gehören.

Eva Knevels: Dieses Foto aus dem Tierpark München, zeigt, wie ich meine, dass Nähe und gleichzeitige Distanz im Verhältnis von Mensch und Tier immer zusammen gehören.


6. Photonews-Forum "Das Glück auf Rädern"
Es geht um das Verhältnis des Menschen zur Mobilität. Autos, Motorräder und Fahrräder als Objekte, Fetische, geliebt und gehasst, als rasante Fortbewegungsmittel, aber auch als Blechlawinen in den alltäglichen Staus. Das Auto als Statussymbol in einer Zeit, in der sich individuelle Mobilität stark ändert...
Susanne Görtz und Marlies Ebertshäuser sind mit Beiträgen dabei.
https://photonews.de/photonews-aktuell/photonews-forum-das-glueck-auf-raedern/

Susanne GörtzSusanne Görtz: Seit 2015 fotografiere ich diese bizarren Skulpturen am Gehwegrand: Motorräder unter Planen – lose, unförmig verhüllt oder verschnürt à la Christo. Weitere Bilder der Serie „under_cover“ unter goertz-fotografie.de.

Susanne Görtz: Seit 2015 fotografiere ich diese bizarren Skulpturen am Gehwegrand: Motorräder unter Planen – lose, unförmig verhüllt oder verschnürt à la Christo. Weitere Bilder der Serie „under_cover“ unter goertz-fotografie.de.

Marlies EbertshäuserMarlies Ebertshäuser: Als ich Mitte der 70er Jahre zum ersten Mal nach Naxos kam gab es nur eine Handvoll Autos auf der Insel. Esel gab es viele. Jetzt ist es umgekehrt. Und wohin mit dem Fahrzeug, wenn es nur noch Schrott ist?

Marlies Ebertshäuser: Als ich Mitte der 70er Jahre zum ersten Mal nach Naxos kam gab es nur eine Handvoll Autos auf der Insel. Esel gab es viele. Jetzt ist es umgekehrt. Und wohin mit dem Fahrzeug, wenn es nur noch Schrott ist?
 

7. Photonews-Forum "Still-Leben"
Mit Still − Leben folgen wir dem aktuellen, Corona-geprägten Zustand des Stillstandes, der häuslichen Isolation, des Sich-Besinnens auf einfache Sujets des Alltags. Es geht also um Konstellationen von Objekten, zuhause oder draußen. Aber auch um eine Reflexion der Stille, um häusliche Besinnlichkeit, den Rückzug in die Privatheit und die Begegnung mit alltäglichen Dingen, die unter anderen Umständen womöglich nicht beachtet werden. Wie lebe ich, was umgibt mich, was fällt mir auf, was ich vor Corona nicht gesehen, nicht beachtet habe? Kurzum, es geht uns um intelligente, subjektive Reflexionen der eigenen vier Wände sowie der Welt „da draußen“, deren Wahrnehmung sich durch die Pandemie auch stark verändert hat.
Pete Corbishley ist mit einem Beitrag dabei.
https://photonews.de/photonews-aktuell/photonews-forum-still-leben/

Pete Corbishley „Isolation 1“ (2020)Pete Corbishley „Isolation 1“ (2020)

Pete Corbishley: In den ersten Tagen der Ausgangsbeschränkungen ging ich jeden Abend mit meinem Hund an einer Reihe kleiner Fischteiche vorbei. Die Stille und Abgeschiedenheit dort empfand ich als Spiegel meiner eigenen Situation: isoliert inmitten einer schönen Ruhe.

8. Photonews-Forum "Ich – Selbst"
Selbstportraits gehören seit den Anfänge des Mediums zur Fotografie, erinnert sei an Hippolyte Bayards "Selbstportrait als Ertrunkener" aus dem Jahr 1840. Abseits der heute omnipräsenten Smartphone-Selfies sind Selbstportraits in Zeiten von Corona ein ideales Thema für das Photonews-Forum.
Marlies Ebertshäuser, Max Glanz und Sven Körber sind mit einem Beitrag dabei.
https://photonews.de/photonews-aktuell/photonews-forum-ich-selbst/

Die Seele arbeitet immer. (Marlies Ebertshäuser)Die Seele arbeitet immer. (Marlies Ebertshäuser)

Marlies Ebertshäuser: Dieses Foto entstand unmittelbar nach der Schulschließung am Freitag, den 15. März 2020. Mir war schnell klar, dass dies (aufgrund einer Vorerkrankung und eines genehmigten Antrags auf Frühpensionierung) mein letzter, mein allerletzter Schultag sein sollte. Fassungslos machte ich eine Reihen von Selbstprortraits und fotografierte die leeren Räume und Gänge. Es war so unheimlich still.

„o.T. 1“ aus der Arbeit „Mirrorlike“
Sven Körber: Ich selbst / meine Umwelt spiegelnd / ohne mich mit ihr zu identifizieren / oder sie zu bewerten.
Weitere Bilder der Serie unter sven.zenfolio.com

Maximilian Glanz: Wer bin ich? Bin ich eins oder viele? Mein innerer Blick zeigt mir ein Wunschbild, mein Ideal. So bin ich, so will ich wahrgenommen werden. Aber bin ich wirklich so homogen? Was ist, wenn sich mein Selbst immer wieder aus verschiedenen Zuständen neu arrangiert? Gibt es da auch dunkle, unbekannte Seiten?

9. Photonews-Forum "Fernweh"
Noch sind Reisen kaum möglich, doch die Phantasie ist grenzenlos. Es geht uns dabei nicht um ­Urlaubsbilder, sondern um Motive, die „Fernweh“ oder auch "Sehnsucht" intelligent visualisieren.

Tobias Meier: Überall auf der Welt gibt es Menschen die Fernweh haben, genau in diesem Moment.  Das Bild ist 2018 während meines Urlaubs in Amsterdam entstanden.

Die Aktion von der Photonews läuft noch weiter …


foen-Mitglieder bei Jubiläumsausstellung 30 Jahre Projekt Fotografie

January 12, 2021

Ausstellung 30 Jahre Projekt Fotografie im Gasteig, Aspekte Galerie30 Jahre Projekt Fotografie

Aktueller Hinweis: Ausstellung verschoben auf Sommer/Herbst 2021!

30 Jahre Projekt Fotografie von Michael Jochum! Die Aspekte Galerie im Gasteig zeigt Arbeiten von 23 Fotografen, die im Projekt Fotografie dabei waren. Von der Gruppe Foen stellen Marlies Ebertshäuser, Max Glanz, Susanne Görtz und Renate Pieper mit aus.

Wann und wo
Aspekte Galerie im Gasteig, Foyer 2. Stock, Rosenheimer Str. 5, München
tgl. 10-22 Uhr, ab Sommer/Herbst 2021, Eintritt frei.

Projekt Fotografie
Vor 30 Jahren gründete Michael Jochum das “Projekt Fotografie” an der Münchner Volkshochschule. Während die Fotografie in den 1980er Jahren hierzulande noch um die schuf Jochum eine fotografische Schule der Wahrnehmung: Offen für alle, die sich grundlegend mit dem Bild und seiner Ästhetik auseinandersetzen wollen und auf der Suche nach einer persönlichen Bildsprache sind. Das “Projekt Fotografie“ etablierte sich in den letzten drei Jahrzehnten als wichtiger Ort für freie künstlerische Fotografie, an dem die Teilnehmenden im diskursiven Austausch gesellschaftliche Bedeutungsebenen des fotografischen Bildes befragen und eigene Bildkonzepte entwickeln.

Zur Ausstellung
Die Aspekte Galerie zeigt in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Fotografie & Video/Film anlässlich des Jubiläums in einer Werkschau Arbeiten von Teilnehmenden sowie von Michael Jochum. Zu sehen ist ein breites Spektrum an Bildprojekten: von seriellen S/W-Abzügen auf Baryt und Farbtableaus über raumgreifende fotografische Installationen bis zu Fotomagazinen und KünstlerInnenbüchern.

Mit Arbeiten von
Katrin Bertram, Julia Bradshaw, Chih-Chieh Chuang, Oliver Deska, Marlies Ebertshäuser, Armin Feser, Max Glanz, Susanne Görtz, Sabine Herrmann, Matthias Hofstetter, Michael Jochum, Elisabeth Mihalyi, Hermann Offner, Renate Pieper, Reinhard Piper, Tayama Ramos da Silva-Nielsen, Stefan Rampf, Michael Richter, Norbert Rother, Wolfgang Stahr, Guoling Wen, Eva Maria Wittmann, Martin Zinßer.

Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog und ein Magazin.

Begleitprogramm
salon de photographie
Führungen
Vortrag Michael Jochum

Weitere Infos
www.mvhs.de, www.michael-jochum.de


Fotoausstellungen in München

January 03, 2021

[Stand 12. März 2021] Die folgenden Fotoausstellungen in München (und Umgebung) kann man derzeit oder bald anschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und ggf. Terminhinweise bitte mailen an susa[email protected]

Aktueller Hinweis: Corona-Bedingt sind derzeit viele Ausstellungen nicht anzuschauen oder werden verlängert/verschoben. Bitte ggf. auf der Website der Veranstalter schauen oder anrufen. Für einen Ausstellungsbesuch ist derzeit eine vorherige Anmeldung notwendig.

SOCIAL DISTANCING & EMPTY SPACES
Die Ausstellung „Kultureller Shutdown: Social distancing & Empty spaces“ ist ein Projekt, das aus und in der Krise entstand. In einem Open Call hat die Pasinger Fabrik Künstler*innen eingeladen, die ihre im Shutdown gemachten Erfahrungen im Innen- und Außenleben sowie persönliche Inspirationen und Visionen der Coronakrise in bildnerischen Darstellungen festgehalten haben. Die Auswahl der gezeigten Kunstwerke ist international und transmedial (Fotografie, Installation, Film). Es geht um das Bild der Coronapandemie in der zeitgenössischen Kunst.
Pasinger Fabrik, Galerie 1-3, Lichthof, August-Exter-Str. 1, München
16 -20 Uhr, 9. bis 14. März 2021
Bei einem 7-Tage-Inzidenz-Wert zwischen 50 und 100 ausschließlich mit persönlicher Anmeldung und Registrierung vor Ort:
Per Mail: [email protected] und [email protected]. Von 16 Uhr bis 20 Uhr können nachfolgende Zeitfenster für den Ausstellungsbesuch gebucht werden: 16.00 Uhr, 16.15 Uhr, 16.30 Uhr, 16.45 Uhr, 17.00 Uhr usw. Die Buchung muss bis spätestens 14 Uhr des Besuchstags erfolgen. Am Wochenende ist eine Online Buchung leider nicht möglich.
oder telefonisch: werktags Mo-Fr, 9-16 Uhr, unter 089-8292900.
www.pasinger-fabrik.de

Luzia Simons „Selected Works
Galerie Andreas Binder, Knöbelstr. 27, München
Di-Fr 12-17 Uhr, Sa 12-15 Uhr, bis 21. März 2021
www.galerieandreasbinder.de

Frank Kunert „Lifestyle“
Frank Kunerts skurrile Wunderwelten erzählen von den Abgründen des Lebens. Seine Bauten sind Spiegelbilder unserer Ängste und Nöte, aber auch unserer Sehnsüchte. Sie führen uns die Absurdität des Alltäglichen vor Augen: die grotesken Versuche, unser Leben einzurichten, das Aussterben alter Traditionen, unseren Umgang miteinander und mit unserer Geschichte – in Frank Kunerts kleinen Meisterwerken versteckt sich viel. Dies alles gelingt dem Künstler jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit feinsinnigem, manchmal auch schrägem Humor.
Gopho, Haimhauserstr. 1, München
Mi-Fr 16-20 Uhr, Sa. 14-18 Uhr, bis 19. März 2021
gopho.de

Bryan Adams „Exposed“
Es sind Shootings auf Augenhöhe: wenn er Freunde und Kollegen fotografiert, dann kommt Bryan Adams seinem jeweiligen Gegenüber immer ganz nahe. Er nimmt sich Zeit, findet das richtige Ambiente, sucht die passende Pose, um einen Blick hinter die Maske der Prominenten zu werfen, ohne sie bloßzustellen.
Leica Galerie, Maffeistr. 4, München
bis 27. März 2021
de.leica-camera.com

About Us. Junge Fotografie aus China
Die Ausstellung zeigt siebzig Fotografien junger chinesischer Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten zwei Jahren für die Sammlung erworben wurden. Nach Robert Rauschenbergs westlichem Blick auf China in der letzten Ausstellung zeigen diese Fotografien nun Innenansichten der im Land lebenden Kunstschaffenden.
Alexander Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Str. 27, München
Di-Fr 14 – 18 Uhr, Feiertags geschlossen, bis 31. März 2021 (Enddatum steht noch nicht fest)
www.atutsek-stiftung.de

Der Blaue Planet – The Blue Planet
In der Ausstellung geht es ganz grundsätzlich um das, was wir Tag für Tag intensiver erfahren – wie eklatant unser Lebensraum Erde durch vom Menschen selbst herbeigeführte Ursachen nicht mehr nur bedroht, sondern mutwilligen Zerstörungen ausgesetzt ist. 10 internationale Künstlerinnen und Künstler stellen in der Ausstellung Fragen zum Zustand der Welt: Olaf Otto Becker (DE), Barbara Ciurej & Lindsay Lochman (USA), Anja Güthoff (DE), Edgar Honetschläger (AUT), Magdalena Jetelová (CZE), Andrea Motta (BRA) Elham Rokni (ISR), Saba Sitton (USA), Charles Xelot (FRA)
H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg
Di–So 10–17 Uhr, bis 5. April 2021
kunstsammlungen-museen.augsburg.de

Thomas Wunsch – The Impertinence of Beauty
Online-Präsentation. Künstlergespräch bei vimeo.
Galerie Litvai für Fotografie im AInmillerhof, Altstadt 195a, 84028 Landshut
Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa 11-15 Uhr, bis 10. April 2021
https://www.litvai.de/thomaswunsch/thomaswunsch.html

FOTOGRAFIE HEUTE: RESISTANT FACES – Ausstellungsreihe zur künstlerischen Fotografie im digitalen Zeitalter
Die Ausstellung fragt nach dem Status des Porträts im digitalen Zeitalter und versammelt 14 kritische Bild- und Wirklichkeitsentwürfe aus der zeitgenössischen Fotografie. In einer von Social Media und öffentlichen Überwachungskamerasystemen geprägten Gegenwart ist das Bild des Menschen Teil einer neuen Sharing- und Kontrollkultur geworden. Die in der Ausstellung präsentierten Positionen adressieren ein neues gesellschaftliches Autonomieverständnis und zeigen auf insgesamt 400qm visionäre Gegenentwürfe zu den algorithmisch definierten Gesichtsoberflächen.
Mit: Broomberg & Chanarin, Eli Cortiñas, Antye Guenther, Lynn Hershman Leeson, Esther Hovers, Basim Magdy, Frida Orupabo, Emmanuel Van der Auwera
„Fotografie heute“ wird organisiert vom Referat für Fotografie und Medienkunst unter der Leitung von Franziska Kunze. Die Reihe selbst wurde 2016 von Inka Graeve Ingelmann (1960–2019) initiiert.
Gastkuratorin: Jana Johanna Haeckel, Kunsthistorikerin, Kuratorin, und Dozentin mit Sitz in Brüssel, Belgien.
Ausstellung und Katalog wurden ermöglicht durch die großzügige Förderung der ALEXANDER TUTSEK-STIFTUNG, München.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 11. April 2021
www.pinakothek.de

10 Jahre Stiftung Ann und Jürgen Wilde an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Seit 2010 ist die Stiftung Ann und Jürgen Wilde den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert.
Ihre umfangreichen Bestände – dazu zählen die Künstlerarchive Karl Blossfelt und Albert Renger-Patzsch wie auch eine weitreichende Sammlung zur Fotografie der 1920er- und 1930er-Jahre mit Werken beispielsweise von Aenne Biermann, Alfred Ehrhardt, Florence Henri, Germaine Krull, Werner Rohde, August Sander und Friedrich Seidenstücker – ergänzen und erweitern den Sammlungsbereich Fotografie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen auf außerordentliche Weise.
Mit Ausstellungen wie „Florence Henri. Compositionen“ (2014), „Karl Blossfeldt. Aus der Werkstatt der Natur (2015), „Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften“ (2016), „Aenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen“ (2019) und weitreichenden nationalen und internationalen Kooperationsprojekten ist die Stiftung seither in der Pinakothek der Moderne und außerhalb aktiv.
In einem Kabinettraum präsentiert die Stiftung Ann und Jürgen Wilde zehn repräsentative Hauptwerke aus ihren Sammlungsbeständen und gibt anhand von ausgewählten Publikationen und Archivalien einen Einblick in die vielschichtige zehnjährige Tätigkeit.
Pinakothek der Moderne, Saal 10, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 18. April 2021
www.pinakothek.de

STILL LIFE. Fotografien aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde im Dialog mit Werken aus der Sammlung Goetz
Die Stiftung Ann und Jürgen Wilde nimmt in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Still Life“ den in den umliegenden Räumen durch die Ausstellung „Au Rendez-vous des amis“ angeregten Dialog mit zeitgenössischen Werken der Sammlung Goetz auf. Sie legt dabei den Fokus auf das Medium Fotografie, das gerade in den letzten 100 Jahren in Ästhetik und Rezeption einen enormen Wandel erfahren hat.
Schon in der Fotografie des frühen 19. Jahrhunderts finden sich Darstellungen von Objektsammlungen und -arrangements wie beispielsweise in William Henry Fox Talbots „The Pencil of Nature“ (1844) ein mit Gläsern gefülltes Regal oder ein Obstkorb mit Früchten. Das Interesse lag hier jedoch vorrangig auf der Darstellung der Struktur der Dinge und auf dem Bezug zu Vorbildern in der Malerei. Als ein Reflex auf die zunehmende Technisierung und Mechanisierung des Alltags entwickelte sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Fotografie, die sich mit technischer Perfektion auf die Oberflächen- und Materialbeschaffenheit der Gegenstände konzentrierte, und deren Themenspektrum auch Industrie- und Werbefotografie umfasste.
Die Präsentation zeigt 13 ausgewählte Werke von Florence Henri und Albert Renger Patzsch aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde und drei großformatige Arbeiten von Wolfgang Tillmans aus der Sammlung Goetz.
Pinakothek der Moderne, Saal 8, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 18. April 2021
www.pinakothek.de

Burkhard von Harder, Fotoarbeiten aus den Jahren 1984-2020
Burkhard v. Harder, Fotograf und Filmkünstler, geb. 1954 in Westerland (Sylt),
lebt und arbeitet auf Sylt und in Düsseldorf. Nach einem Filmstudium an der School oft the Arts (New York) und einer Ausbildung bei Willy Fleckhaus in Wuppertal, lebte und arbeitete v. Harder viele Jahre in USA, Brasilien, Marokko und China. Seit den 1990ziger Jahren zahlreiche internationale Ausstellungen, darunter Kaunas 2005-2008 (Panorama für Litauen – Ortsspezifische Installation), München 2009 (Galerie Christian Pixis) und China 2013-2021 (u.a. Peking, Shanghai, Shenzhen, Guangzhou).
Galerie Christian Pixis, Bergmannstr. 35, München
Di.-Fr.14-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr, bis 24. April 2021
www.christianpixis.de

Zoom
Die Ausstellung ZOOM zeigt Künstler*innen, die mehr als zehn Jahre von der Galerie vertreten werden, mit neusten Arbeiten zu diesem Thema. ZOOM steht für die Skalierung ins Große wie ins Kleine, Blow Up und Miniatur, die technischen Mittel, die dies ermöglichen, den Namen einer in Zeiten von Corona populär gewordenen Software für Videokonferenzen, die uns virtuell in die Lebens- und Arbeitsräume der anderen eintreten lässt, wenn physische Begegnungen unmöglich sind – und den lupenartigen Blick in das Gesamtprogramm der Galerie. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hirmer Verlag, München samt E-Book, sowie eine 3D Virtual Tour, die über die Internetseite der Galerie abrufbar ist.
Galerie Carol Johnssen, Königinstr. 27, München
Di–Fr 13–18 Uhr, 4. März bis 30. April 2021
www.artcarol.de/exhibition/zoom

Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre
„Die 1920er Jahre waren eine Zeit der Extreme und Gegensätze, voller Hoffnung und Elend, Licht und Schatten. Im Dialog zwischen Malerei und Fotografie beleuchtet die Ausstellung eine Zeit, die künstlerisch voller Innovationen steckte und in der sich zugleich Vorboten des kulturellen Niedergangs im Nationalsozialismus mehrten. Die moderne Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit in der Malerei und des Neuen Sehens in der Fotografie strebt eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe des Bildgegenstands an. Die Ausstellung spürt diesem künstlerischen Dialog erstmals in Porträts mit besonderem Fokus auf Akt und Selbstbildnisse, Stadtansichten, Stillleben, Darstellungen von Industrie und Technik sowie politischen Collagen nach. Ausstellung und Publikation präsentieren Werke von Künstlerinnen, die in Deutschland zwischen 1920 und 1935 gelebt und gewirkt haben. Neben circa 250 Fotografien, Gemälden und Grafiken werden auch die wichtigsten Fotopublikationen der Zeit zu sehen sein. Die Künstler*innen der Ausstellung sind u.a. Aenne Biermann, Erwin Blumenfeld, Otto Dix, Hugo Erfurth, Carl Grossberg, George Grosz, Florence Henri, Hannah Höch, Karl Hubbuch, Germaine Krull, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Walter Peterhans, Max Radler, August Sander, Georg Scholz, Sasha Stone, Umbo.
In Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum Hamburg.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, bis 2. Mai 2021
www.muenchner-stadtmuseum.de

Hartmannshofer Bach – Fotografien von Claus Meereis
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Bilder des Untermenzinger Fotografen Claus Meereis. Bereits seit 2012 inspiriert und begleitet der Bach den Fotografen. Zu dieser Zeit entstanden zahlreiche bewegte und verwischte Sommerbilder, die heute jung, frech und mutig erscheinen. An Stelle der Unschärfe und Bewegung ist 2020 Klarheit und Ruhe in die Bilder eingezogen. So zeigen die aktuellen Fotografien ein ganz anderes Bild des Baches.
MVHS in Allach-Untermenzing, Oertelplatz 11, München
Mo-Do 9-20 Uhr; Fr, WE, Ferien nur bei Veranstaltungsbetrieb, 15. April bis 17. Juni 2021
www.mvhs.de

Stephan Reusse – Collaborations
Seit Mitte der 1980er bis in die 2010er Jahre hinein porträtierte Stephan Reusse Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene. Diese ‚Collaborations‘ sind von der Idee eines echten Dialogs getragen. Alle Arbeiten wurden mit den porträtierten Künstlern gemeinsam konzipiert und hier erstmals in einer Museumsausstellung vorgestellt.
Neue Galerie im Höhmannhaus, Maximilianstr. 48, 86150 Augsburg
Di-So 10-17 Uhr, bis 27. Juni 2021
kunstsammlungen-museen.augsburg.de

Sebastião Salgado. EXODUS.
Der brasilianische Fotograf und Fotoreporter Sebastião Salgado erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019. Der Preis wurde am Sonntag, den 20. Oktober 2019, in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Die Laudatio hielt der Regisseur Wim Wenders.
Aus diesem Anlass zeigt das Kunstfoyer München ab Oktober 2020 die Ausstellung Sebastião Salgado. EXODUS – das Werk, mit dem er sich in aller Dringlichkeit für soziale Gerechtigkeit und Frieden eingesetzt hat, lange bevor er mit dem Projekt GENESIS (Ausstellung im Kunstfoyer 2015) und dem Film von Wim Wenders „Das Salz der Erde“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, bis 30. Juni 2021
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

XXX – das projekt fotografie ‑ Belichtungen der Wirklichkeit
Vor 30 Jahren gründete Michael Jochum das „Projekt Fotografie“ an der Münchner Volkshochschule.Während die Fotografie in den 1980er Jahren hierzulande noch um die schuf Jochum eine fotografische Schule der Wahrnehmung: Offen für alle, die sich grundlegend mit dem Bild und seiner Ästhetik auseinandersetzen wollen und auf der Suche nach einer persönlichen Bildsprache sind. Das „Projekt Fotografie“ etablierte sich in den letzten drei Jahrzehnten als wichtiger Ort für freie künstlerische Fotografie, an dem die Teilnehmenden im diskursiven Austausch gesellschaftliche Bedeutungsebenen des fotografischen Bildes befragen und eigene Bildkonzepte entwickeln.
Die Aspekte Galerie zeigt in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Fotografie & Video/Film anlässlich des Jubiläums in einer Werkschau Arbeiten von Teilnehmenden sowie von Michael Jochum. Zu sehen ist ein breites Spektrum an Bildprojekten: von seriellen S/W-Abzügen auf Baryt und Farbtableaus über raumgreifende fotografische Installationen bis zu Fotomagazinen und KünstlerInnenbüchern.
Mit Arbeiten von Katrin Bertram, Julia Bradshaw, Chih-Chieh Chuang, Oliver Deska, Marlies Ebertshäuser, Armin Feser, Max Glanz, Susanne Görtz, Sabine Herrmann, Matthias Hofstetter, Michael Jochum, Elisabeth Mihalyi, Hermann Offner, Renate Pieper, Reinhard Piper, Tayama Ramos da Silva-Nielsen, Stefan Rampf, Michael Richter, Norbert Rother, Wolfgang Stahr, Guoling Wen, Eva Maria Wittmann, Martin Zinßer.
Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm, einen Katalog und ein Magazin.
Aspekte Galerie im Gasteig, Foyer 2. Stock, Rosenheimer Str. 5, München
tgl. 10-22 Uhr, Herbst 2021
www.mvhs.de, www.michael-jochum.de

 

salon de photographie IX
In dieser Werkschau geben die aktuell Teilnehmenden des „Projekts Fotografie“ einen Einblick in ihre vielfältigen Arbeitsweisen. Thematisch reichen die ausgestellten Fotoarbeiten vom Selbstporträt bis hin zu persönlichen Sichtweisen des Alltags. Das gemeinsam entwickelte Magazin „Nil“ wird erstmalig vorgestellt.
Im Rahmen der Jubiläumsausstellung sind auch alle Ehemaligen eingeladen, ihre Arbeiten (Prints, Bücher, Hefte), die während des Projekts „Fotografie“ entstanden sind, zu zeigen.
Alle früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die präsentieren möchten, melden sich bitte bis zum 21. Februar 2021 schriftlich an bei Michael Jochum [email protected]
Gasteig, Rosenheimer Str. 5, München
Sa 11-17 Uhr, Herbst 2021
www.mvhs.de

Michael Jochum „Das Leben der Bilder“
Streitfeld Projektraum, Streitfeldstraße 33, München
(verschoben auf 2021)
www.michael-jochum.de, projektraum.streitfeld.net


bis auf weiteres - Ausstellung der Gruppe foen im Bienewitz, 25.-27. Mai 2020

May 18, 2020

Die Münchner Künstlergruppe foen zeigt Fotoarbeiten und Installationen aller elf Mitglieder zur aktuellen Corona-Krise vom 25. bis 27. Mai 2020 in den Räumen vom bienewitz.

In den Arbeiten spiegelt sich die Auseinandersetzung der Künstler*innen mit der jetzigen schwierigen Situation. So werden Aspekte der unmenschlichen Isolation, der gesetzlich eingeforderten Maskierung und Distanzierung ebenso thematisiert wie die allgemeine Unsicherheit und die als surreal wahrgenommene „neue normale“ Realität. Dokumentarische Alltagsbeobachtungen, kritisch-reflexive Installationen sind neben humorvollen Inszenierungen und vielschichtigen, z.T. auch sehr persönlichen Sequenzen, zu sehen.

Corona-Selfie (Maximilian Glanz)Corona-Selfie (Maximilian Glanz)

Mit Arbeiten von Peter Corbishley, Marlies Ebertshäuser, Maximilian Glanz, Susanne Görtz, Sabine Jaehnke, Eva Knevels, Sven Körber, Tobias Meier, Kai Nörtemann, Renate Pieper, Heinz-Hermann Wahl.

Herzlichen Dank an Isabel Schrimpf vom bienewitz für die Möglichkeit in ihren Räumen auszustellen.

Erlöse aus den Verkäufen der aktuellen Bilder sowie der Publikationen aus früheren Arbeiten werden an das Münchner Projekt BISS (Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V.) gespendet.

Zur Fotogalerie mit weiteren Arbeiten zur Thematik …

Zur Dokumentation der Ausstellung, mit Video-Durchgang ...

Öffnungszeiten: Mo 25. bis Mi 27. Mai 2020, jeweils 17.00 bis 20.00 Uhr
Wegen der Sicherheitsauflagen findet keine Vernissage statt. Es sind immer mehrere Mitglieder der Gruppe während der Öffnungszeiten vor Ort.

Ort: bienewitz, Apianstr.1, 80796 München, www.bienewitz.de


Susanne Görtz "dis/play", Sandkasten, bis 10. Mai 2020

February 24, 2020

foen-Mitglied Susanne Görtz zeigt ungewöhnliche Fotografien von Münchner-U-Bahnstationen.

Ausstellungseröffnung “dis/play”
Freitag, den 28. Februar 2020, um 18 Uhr
Sandkasten, temporärer Ausstellungsraum in den Meisterhöfen
Sandstr. 33, 80335 München (Nähe Stiglmaierplatz)

Ausstellungsdauer: 28. Februar bis 10. Mai 2020, rund um die Uhr einsehbar.

Kuratorinnen: Prof. Ulrike Lauber und Christina Haberlik

Im Münchner Untergrund werden die „analogen“ Plakatwände nach und nach ersetzt durch digitale Displays mit Bewegtbild, deren wechselnden Inhalte die Aufmerksamkeit der Wartenden wieder auf sich ziehen. Aber bevor dieses Medium ganz entschwindet, auch aus unserer Erinnerung, hat Susanne Görtz die Plakatwände an den Hintergleiswänden der Münchner U-Bahnstationen festgehalten zu dem Zeitpunkt, als die Plakate bereits entfernt waren.

Entstanden ist eine Art Typologie von leeren Werbeflächen in U-Bahn-Stationen. Auf den ersten und vielleicht auch zweiten Blick sind die Fotografien sehr ähnlich, aber gerade die subtilen Unterschiede zwischen den verschiedenen Untergründen und den Resten der Plakate machen den Reiz der Serie aus. Die Arbeit hat eine eigene, eher triste Ästhetik, die auch etwas aussagt über die Gestaltung des öffentlichen Untergrunds in den ersten Jahren. Nur der bunte Streifen, der die unterschiedlichen U-Bahn-Linien kennzeichnet, bringt ein wenig Farbe ins Bild.
goertz-fotografie.de, sandkasten-muenchen.de

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