Fotoausstellungen in München

June 30, 2015  •  Kommentar schreiben

[Stand 16. August 2017] Für Fotointeressierte gibt es derzeit die folgenden Ausstellungen in München (und Umgebung) anzuschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und Hinweise bitte mailen an susanne@fo-en.de.

Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

Draussen | Out There – Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain
Die Ausstellung »draußen« geht von der Prämisse aus, dass es grundsätzlich keinen Winkel der Erde mehr gibt, in dem die Wirkungen der Urbanisierung, der massiven Ausbeutung fossiler Brennstoffe, der wachsenden Mobilität und die ungebremste Verschmutzung von Luft, Boden und Wasser nicht spürbar sind. Die Ausstellung präsentiert zehn weltweite Fallbeispiele, die das Zusammenwirken von Stadt und Umland, von Wasserkreisläufen sowie den lokalen und globalen Bedingungen anschaulich darstellt.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr,
www.pinakothek.de

Ulrike Lauber „Stufungen"
Fotografie
Sandkasten, temporärer Ausstellungsraum in den Meisterhöfen, Sandstr. 33, München-Maxvorstadt
jederzeit einsehbar, bis 25. August 2017
www.sandkasten-muenchen.de, www.ulrike-lauber-fotografie.de

Matthias Holzapfel "Formen zu Farben"
Die digitale Nachbearbeitung verleiht den Fotoarbeiten eine Nähe zur Druckgrafik oder zum Holzschnitt.
Max-Planck-Institut für Biochemie, Foyer, Am Klopferspitz 18, Planegg
tgl. 8-20 Uhr, bis 25. August 2017
www.biochem.mpg.de

Cy Twombly: In The Studio
Eine retrospektive Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien aus den frühen 1950er-Jahren bis hin zum Bild „Untitled (Camino Real)“ aus seiner allerletzen Werksserie, die der US-Künstler kurz vor seinem Tod fertiggestellt hat.
Museum Brandhorst, OG, Theresienstr. 35a, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 26. August 2017
www.museum-brandhorst.de

Peter Lindbergh – Fotografie
Peter Lindbergh (*1944 in Lissa, Deutschland) gilt als einer der einflussreichsten Fotografen der letzten vierzig Jahre. Diese spektakuläre multimediale Schau präsentiert rund 200 Arbeiten, darunter nicht nur seine ikonische Modefotografie, sondern auch exklusives, bis heute ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids, Kontakt-Abzüge und Filme.
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstr. 8 (in den Fünf Höfen), München
tgl. 10–20 Uhr (auch So/Feiertagen, an jedem 3. Mittwoch des Monats bis 22 Uhr), bis 27. August 2017
www.kunsthalle-muc.de

Bienen – Bestäuber der Welt
Die Fotografien von Heidi und Hans-Jürgen Koch geben spannende Einblicke in das verborgene Leben der Honigbiene.
Jagd- und Fischereimuseum, Neuhauser Str. 2, München
Do 9:30-21 Uhr (außer Feiertag), Fr-Mi 9:30-17 Uhr, bis 27. August 2017
www.jagd-fischerei-museum.de

Künstlerporträts. Fotografien der 1920er und 1930er Jahre aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde
In der Fotografie der Moderne ist das Porträt Experimentierfeld einer Kunstform, die sich stets selbst reflektiert. Das Künstlerporträt gibt dabei Zeugnis der dargestellten und darstellenden Künstler, und ist zugleich Spiegel von weitreichenden Beziehungsgeflechten und personellen Netzwerken.
Die Präsentation zeigt Fotografien aus den 1920er und 1930er Jahren von Aenne Biermann, Florence Henri, Germaine Krull, Albert Renger-Patzsch, August Sander und Michel Seuphor aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 31. August 2017
www.pinakothek.de

Willy Fleckhaus "Design, Revolte, Regenbogen"
Die erste große museale Würdigung vom Schaffen des Grafikdesigners und Journalisten (1925-1983), genannt der "teuerste Bleistift Deutschlands", mit ca. 350 Objekten, darunter Magazin3, Fotografien, Illustrationen, Bücher, Buchreihen und Pakate.
Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, München
Di-So 11-18 Uhr, 1. Fr/Monat 11-22 Uhr, ab 18 Uhr freier Eintritt, bis 10. September 2017
villastuck.de

Peter Keetman. Gestaltete Welt. Ein fotografisches Lebenswerk.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53,München
tgl. 9-19 Uhr, bis 10. September 2017
(kostenlose Führungen, Termine siehe Webseite)
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Out of Office
"Bürokunst oder das Büro im Museum". Über 100 Werke und Installationen der Konkreten und Konzeptuellen Kunst, die das Büro als Sinnbild der modernen Gesellschaft und Ihrer Organisationsprinzipien thematisieren.
Museum für Konkrete Kunst, Tränktorstr. 6-8, Ingolstadt
Di-So 10-17 Uhr, bis 10. September 2017
www.mkk-ingolstadt.de

Ann-Christine Woehrl "Shaded Memories – Der Schatten über Kambodscha"
Die Fotografin Ann-Christine Woehrl reiste von 2013 an mehrmals nach Kambodscha. Sie besuchte das ehemalige Gefängnis S-21 in Phnom Penh, zahlreiche der sogenannten Killing Fields sowie das seit 2006 eingerichtete UN-Tribunal zur Ahndung dieser Verbrechen – Orte des Grauens und der ersten, vorsichtigen Aufarbeitung. Woehrls Dokumentationen dieser Stätten sind beklemmende Zeugnisse unfassbarer Ereignisse. Angesichts der Fotografien aus dem Gefängnis S-21 glaubt man das menschenverachtende Geschehen förmlich zu spüren. Seit 1979 ist das Gefängnis ein Museum, das Tuol Sleng Genocide Museum. Mit den dort ausgestellten Fotografien der ermordeten Menschen ist es zu einem Ort der Erinnerung geworden. In den Gesichtern der Männer, Frauen und Kinder, die gleich nach ihrer Verhaftung fotografiert und biografisch erfasst wurden, spiegelt sich das ganze Leid und die Hoffnungslosigkeit der Gefangenen. Die Arbeiten Woehrls sind persönliche und intime Reflexionen. Sie ziehen jeden Betrachter sofort in ihren Bann.
Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42, München
Di-So 9.30-17.30 Uhr, bis 17. September 2017
www.museum-fuenf-kontinente.de

After The Fact – Propaganda im 21. Jahrhundert
Das Ausstellungsprojekt »After the Fact« möchte den Propagandabegriff vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, politischer und medialer Entwicklungen des 21. Jahrhunderts neu betrachten. Dabei soll Propaganda nicht als selbstverständliches Übel betrachtet werden, als krude, als erkennbar, als passé, sondern als komplexes und potenziell so hilfreiches wie problematisches Denk- und Analysewerkzeug. Dementsprechend finden die in der Ausstellung vereinten künstlerischen Arbeiten unterschiedlichen, mal expliziten, mal abstrakten Umgang mit heutigen Formen von Propaganda und den porösen Grenzen zwischen Realität und Fiktion, die dem digitalen Zeitalter zu eigen sind. »After the Fact« reflektiert die Auseinandersetzung mit dem Propagandabegriff als Möglichkeit für aktuelle künstlerische und politische Diskurse und die Kunst sowohl als mögliches Vehikel und Hindernis für unterschiedliche Arten von Propaganda.
Städtische Galerie im Lenbachhaus, Luisenstr. 33, München
Di 10-20 Uhr, Mi-So, 10-18 Uhr, bis 17. September 2017
www.lenbachhaus.de

Thomas Struth "Figure Ground"
Die Übersichtsausstellung von Thomas Struth präsentiert erstmals eine Auswahl seiner umfassenden Werkgruppen unter dem Aspekt des sozialen Interesses, das die Entwicklung seines künstlerischen, explizit international angelegten Werks durchzieht. Von den ersten Arbeiten bis zu den aktuellen Bildern entwickelt das Werk des international anerkannten Fotografen durch seine Themenwahl, die Art der fotografischen Umsetzung und ihrer Präsentation seinen speziellen Charakter.
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München
Di-So 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 17. September 2017
www.hausderkunst.de

Ecco Meineke "Travellers"
Mit seiner Spiegelreflex hielt der unermüdlich reisende Musiker und Künstler in den letzten Jahren das Geschehen auf den vielen Bahnhöfen fest, die er auf seinen Touren quer durch Deutschland kennenlernte.
Salon Irkutsk, Isabellastr. 4, München
tgl. ab 18 Uhr, 6. bis 19. September 2017
(Vernissage 5.September 19-21 Uhr)
www.facebook.com

René Schrei "Photography fractal!"
Der Fotograf bearbeitet seine Motive digital bis sie nur noch aus Farben und Formen bestehen.
MVHS am Scheidplatz, Belgradstr. 108, München
Mo-Fr 10-20 Uhr, bis 22. September 2017
www.mvhs.de

John F. Kenndey's Life and Times - American Visonary
JFK@100: The Kennedy Presidency and the Kennedy Myth

Zum 100. Geburtstag des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt das Amerikahaus zwei Ausstellungen.
Amerikahaus, Barer Str. 19a, München
Do/Fr/Mo/Di 10-17 Uhr, Sa 10-16 Uhr, Mi 10-20 Uhr (31. Juli bis 20. August geschlossen), bis 30. September 2017
www.amerikahaus.de, www.amerikahaus.de

Global prekär. Flucht, Trauma und Erinnerung in der zeitgenössischen Fotografie
Mit Werken von Roy Arden, John Gossage, Anselm Kiefer, Eva Leitolf, Michael Schmidt, Jeff Wall. Politische und gesellschaftliche Konflikte zu dokumentieren gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben von Fotografie. Die neu eingerichtete Präsentation aus den Sammlungsbeständen widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit Krieg und Vertreibung sowie Entwurzelung und Flucht. Die ausgestellten Künstlerinnen und Künstler entwickeln ihre Arbeiten aus der Beschäftigung mit den noch immer nachwirkenden Folgen des 2. Weltkriegs. Sie fokussieren ihren Blick jedoch auch auf die Konflikte zwischen der sogenannten Ersten und der Dritten Welt, sei es entlang des amerikanisch-mexikanischen Grenzzauns oder an den europäischen Außengrenzen. Ihre vielschichtigen visuellen Erzählungen gehen von konkreten Ereignissen aus, deren historische Überlieferung und gesellschaftliche Relevanz sie kritisch reflektieren. Den Bildern der Medien wie den offiziellen Verlautbarungen setzen sie eine andere, aus der persönlichen Perspektive gewonnene Lesart entgegen.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 1. Oktober 2017
www.pinakothek.de

Magic Moments of Rock &Pop "My Passion ist Music"
Highlights des Musikers und Fotokünstlers Didi Zill – faszinerende Live-Fotos, einzigartige Porträts und legendäre Platten-Cover.
Rockmuseum im Olympiaturm, Spiridon-Louis-Ring 7, München
Mo-So 9-24 Uhr, bis 7. Oktober 2017
www.rockmuseum.de

Mentales Gelb. Sonnenhöchststand
DIe Präsentation in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn ist der Sammlung KiCo von Doris und Hans-Gerd Riemer gewidmet. Der Schwerpunkt lag Mitte der 1990er Jahre auf monochromer Farbmalerei, dehnte sich jedoch auf Gegenwartskunst bis raumgreifende Installationen aus. Gezeigt werden Werke von Frank Ackermann, Thomas Bechinger, Angela Bulloch, Inge Dick, Olafur Eliasson, Katharina Grosse, Wady Guyton, Maria Lassnig, Gerhard Richter, Karin Sander u.v.a.
Lenbachhaus, Lusienstr. 33, München
Di 10-20 Uhr, Mi-So/Fei 10-18 Uhr, bis 8. Oktober 2017
www.lenbachhaus.de

foen "foensehen"
Wir zeigen anläßlich des 15-jährigen Bestehens der Gruppe eine Werkschau mit aktuellen Arbeiten (Fotografie, Installation, Video) der Mitglieder.
Halle 50, DomagkAteliers, Margarete Schütte-Lihotzky-Str.30, München
14. bis 16. Oktober 2017
(Vernissage 14. Oktober, 18 Uhr)
www.fo-en.de

lebenswelt | life-world
Zeitgenössische Skulpturen japanischer Künstlerinnen und Künstler und Fotografien der japanischen Fotografin Rinko Kawauchi. Subjektive Alltagserfahrungen, zeitliche Abläufe in der Natur, die zwischenmenschliche Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Kunstwerke aus Japan.
Alexander Tutsek-Stiftung, Karl-Theodor-Str. 27, München
Di-Fr 14-18 Uhr, Feiertags geschlossen, bis 20. Oktober 2017
(Eintritt: 3,-/2,- Euro)
www.atutsek-stiftung.de

Vera Botterbusch
"Am anderen Ende der Geschichte, Paris – eine Erinnerung". Die Fotografin und Filmemacherin erzählt in ihren Fotos von der Erinnerungskultur, von den Spuren der deutschen Okkupation im Zweiten Weltkreig und der Deportation der Juden im Bewusstsein der Stadt Paris.
DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 4. OG, Müünchen
Mo-Fr 7-21 Uhr, Sa 8-14 Uhr, bis 27. Oktober 2017

WAS TUN?! Fotografie, Video und Installation
In der Ausstellung WAS TUN?! fragen internationale KünstlerInnen aus der Gegenwartsperspektive nach den Aufbrüchen und Vorstellungen, die mit der Oktoberrevolution verbunden waren und führen eine Auseinandersetzung mit der langen Geschichte des Scheiterns. Sie untersuchen die hegemonialen Prozesse des Wandels nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und setzen sich mit der gesellschaftlichen Verfasstheit des heutigen Russland auseinander. Die medienübergreifenden Exponate in der Ausstellung WAS TUN?! stellen auch Fragen nach den Auswirkungen der Kapitalisierung der postkommunistischen Länder auf die sozialen und politischen Verhältnisse und nehmen die Arbeitsbedingungen der bildenden KünstlerInnen in den Fokus.
Aspekte Galerie im Gasteig, 2. Stock, Rosenheimer Straße 5, München
tgl. von 10-22 Uhr, 5. Oktober bis 5. November 2017
(Ausstellungseröffnung Mi 5. Oktober 2017, 19 Uhr, Gasteig im Foyer, 2. Stock)
www.mvhs.de

Max Seidel "Bildberichter"
1924 zu Beginn seiner Karriere als Pressefotograf, unternahm Seidel (1904-1993) eine Fotoreise von Athen, über Konstantinopel, Jerusalem, Kairo bis in den Sudan. 1939 liess er sich in Mittenwald nieder, arbeitete im II. Weltkrieg europaweit als Dokumentar und schuf später Fotografiezyklen der Leute und Natur um Mittenwald.
Geigenbaumuseum Mittenwald, Ballenhausgasse 3, Mittenwald
Di-So 10-17 Uhr, bis 5. November 2017
www.geigenbaumuseum-mittenwald.de

FORUM 043: Sebastian Jung – Winzerla
Sebastian Jung ist aufgewachsen in Winzerla, jener zu Jena gehörenden Plattenbausiedlung, die als Herkunftsort der drei rechtsterroristischen NSU-Mitglieder Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe bekannt wurde. In seiner Ausstellung unternimmt Jung eine künstlerische Spurensuche anhand seiner Erinnerungen an das Winzerla der 1990er-Jahre. Fotos und Zeichnungen umkreisen das diffuse Lebensgefühl seiner Kindheit. Den Ergebnissen seiner Recherche stellt er Zeichnungen aus dem NSU-Prozess gegenüber, die er 2014 vor Ort anfertigte.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 1. September bis 12. November 2017
www.muenchner-stadtmuseum.de

salon de photographie VI
Werkschau des Projekts Fotografie der Münchner Volkshochschule unter der Leitung von Michael Jochum.
Das Projekt Fotografie der Münchner Volkshochschule veranstaltet seinen sechsten „salon de photographie“ unter der Leitung von Michael Jochum. In dieser Werkschau geben die Teilnehmenden des „Projekts Fotografie“ einen Einblick in ihre vielfältigen Arbeitsweisen. Thematisch reichen die ausgestellten Fotoarbeiten von Selbstportraits bis hin zu persönlichen Sichtweisen des Alltags. Portfolios, Magazine, Buchobjekte und auch Wand- und Beamerpräsentationen sind zu sehen.
Das Projekt Fotografie unter der Leitung von Michael Jochum richtet sich an besonders Interessierte, Laien und Fotografinnen und Fotografen, die sich intensiv mit dem Medium Fotografie beschäftigen möchten, um eine persönliche Bildsprache zu entwickeln.
Michael Jochum ist freischaffender Fotograf in München und berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie DFA. Er gründet 1995 das FOTOWERK, als Forum für Fotografie und Kunst. Seine Arbeiten wurden an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und in unterschiedlicher Form publiziert.
Teilnehmende Fotograf/innen sind: Martin Ahr, Ilona Brundiers, Chih-Chieh Chuang, Oliver Deska, Markus Heinisch, Jacob Klinkisch, Elisabeth Mihalyi, Andrea Muthig, Hermann Offner, Reinhard Piper, Michael Richter, Eva Vonnahme, Guoling Wen, Martin Zinßer, Mathias Finckh, Mathias Hamm, Katharina Krenn, Michael Lindemann, Kerstin Peick, Werner Siebert, Meret Siemen, Simona Thomas, Burkhard Wittek, Michael Aberger, Hendrik Köhler, Elisabeth Pfahler-Scharf, Jürgen Sielaff, Simone Stadler.
Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 2, Raum B 0.01, Haus B
Ausstellung: Sa 18. November 2017, 10.30-15 Uhr, Information Projekt Fotografie: 13-15 Uhr für neue Interessenten mit anschließenden Bewerbungsgesprächen.
www.salon-de-photographie.de, www.projekt-fotografie.com

Martin Paar. Retrospektive.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53,München
tgl. 9-19 Uhr, 11. Oktober 2017 bis Mitte Januar 2018
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Adolphe Braun – ein Fotografenunternehmen des 19. Jahrhunderts
Der Franzose Adolphe Braun (1812-1877) zählt zu den erfolgreichsten Fotografen im Europa des 19. Jahrhunderts. Als ausgebildeter Zeichner arbeitete er zunächst für die elsässische Textilindustrie, bevor er sich 1854 der Fotografie zuwandte. Mit einer mehr als 300 Aufnahmen umfassenden Serie von Blumenstillleben gelang ihm 1855 auf der Pariser Weltausstellung der künstlerische Durchbruch. Die weit verbreiteten Aufnahmen dienten Textilgestaltern im Second Empire als Vorlagen und waren wegen ihrer meisterhaften Komposition auch als Studien für Dekorationsmaler und Zeichner beliebt. Ab 1860 fotografierte Braun mit seiner großformatigen Kamera die alpinen Landschaften und Städte der Schweiz, die gelegentlich vom Maler Gustave Courbet als Vorlagen für Gemälde verwendet wurden. Neben Tierstudien, Architektur- und Landschaftsdarstellungen konzentrierte sich Braun auf die Kunstreproduktion. Als erster offizieller Fotograf erhielt er die Erlaubnis für drei Jahrzehnte die Kunstwerke des Louvre zu reproduzieren. Das Unternehmen Braun galt als führend in der Wiedergabe der Tonwerte von Werken der Malerei, Skulptur und Grafik, wie Beispiele aus den bekanntesten europäischen Kunstmuseen in Wien, Florenz, London oder Dresden veranschaulichen.
Die Ausstellung präsentiert erstmals sämtliche Tätigkeitsfelder Adolphe Brauns anhand von ca. 200 Originalaufnahmen und Gemälden des 19. Jahrhunderts von Gustave Courbet, Henri Fantin-Latour oder Jules Médard.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 6. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

FORUM 044: Jenny Schäfer – Liste: Neues Wasser
Wasser wird vom Bedürfnis zum Begehren. Es wird gestaltet und verkauft. Über die Ambivalenz von Wasser geht es in der künstlerischen Recherche von Jenny Schäfer. Der Zusammenhang zwischen einer Ästhetik des Wassers im kapitalistischen System und der dem Wasser inhärenten Romantik, Kraft und Faszination wird durch Fotografien, Zeichnungen und Objekte formuliert.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 8. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

Araki.Tokyo
2004 konnte mit Unterstützung von PIN die Originalvorlage von Arakis Buch Tokyo (Sexteen) erworben werden, bestehend aus 28 kleinformatigen fotografischen Diptychen. 1973 erschienen gehört Tokyo zu den ersten Künstlerbüchern, die Araki veröffentlichte, denen in den kommenden vier Jahrzehnten mehrere Hundert folgen sollten.
Die Ausstellung stellt die Tokyo-Serie vor, ergänzt durch weitere frühe Tokyo-Fotografien von Araki und anderen Künstlern sowie Künstlerbüchern aus den 1960er und -70er Jahren. Es erscheint eine exklusive Werk-Monographie in limitierter Auflage.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, Saal 8, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis
www.pinakothek.de

Kapsel 08: Polina Kanis
Polina Kanis (geb. 1985 in Leningrad, heute St. Petersburg) erkundet die Grenzen zwischen Film, Fotografie und Performance. Ihre Videos sind von einer markanten Spannung zwischen dem dargestellten Geschehen und der Welt jenseits des Bildkaders geprägt. Kanis‘ Protagonisten halten sich in geschlossenen Systemen auf, innerhalb derer unsichtbare Herrschaftsinstanzen ihr Verhalten auf automatisierte und ritualisierte Handlungen reduzieren. Diese mikrokosmischen Szenerien gehen der Frage nach, inwieweit ein vorgegebener Rahmen – sei er gesellschaftlich, politisch oder kulturell – Einfluss auf die ihm unterworfenen Lebewesen nimmt, wie er sie deformiert und ihre Beziehungen verfälscht und pervertiert, während die Betroffenen darum ringen, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.
Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München
Di-So 10-17 Uhr, Do bis 20 Uhr, 15. September 2017 bis 18. März 2018
www.hausderkunst.de


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