Fotoausstellungen in München

June 30, 2015  •  Kommentar schreiben

[Stand 16. Juli 2018] Für Fotointeressierte gibt es derzeit die folgenden Ausstellungen in München (und Umgebung) anzuschauen. Die Ausstellungen sind nach Enddatum sortiert. Alle Angaben ohne Gewähr. Fragen und Hinweise bitte mailen an susanne@fo-en.de.

Weitere aktuelle Infos auch unter www.facebook.com/susannegoertz.fotografie

Max Heimann „Côte Bizarre“
Die Bilder von Max Heimann gewähren eine Untersuchung von Schönheit / Hässlichkeit und dem Kontrast zwischen Reichtum und Armut in Nizza, Frankreich.
Institut français München, Kaulbachstr. 13, München
bis 20. Juli 2018
muenchen.institutfrancais.de

Hanns Zischler
Galerie f5,6, Ludwigstr. 7, München
Mi-Fr 12-18 Uhr, sa 12-15 Uhr, bis 21. Juli 2018
www.f56.net

Gérard Pleynet, Andreas Weimann, Thomas Reger "Déballage 2018"
Gérard Pleynet zeigt aktuelle Fotografien (u.a. Menschenbilder in der Fortsetzung der Arbeiten von 2015) dazu kleine Videoarbeiten; Andreas Weimann zeigt Fotografien, Thomas Reger Videoarbeiten und Fotos.
ARTEMiS Schauspielstudio München, Hans-Preißinger-Straße 8, Halle C | 1. OG, München-Sendling
Sa 21. Juli 2018, ab 14 Uhr, So 22. Juli 2018 13-20 Uhr
(Eröffnung Sa, 21. Juli 14 Uhr)
www.prophotographie.net

ent-rückt - Fotografien von Stephanie Rössing und Igor Vrdoljak
Katholische Hochschulgemeinde der LMU München, 1. Stock, Leopoldstr. 11, München
Mo-Do 8-22:30 uhr, Fr 8-19 Uhr, Sa/So n.Vbg., bis 22. Juli 2018

Jahresausstellung 2018
Zum Abschluss des Sommersemesters präsentiert die Akademie in der Jahresausstellung aktuelle Arbeiten der Studierenden aller Semester und Fachrichtungen – den Klassen für Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Schmuck und Gerät, Keramik, Glas, Medienkunst sowie Bühnenbild und -kostüm, den Klassen für Kunstpädagogik, des Studiengangs Innenarchitektur und der Aufbaustudiengänge Bildnerisches Gestalten und Therapie sowie Architektur und Kunst.
(Fotoklasse: Altbau, 1. Stock, linker Flügel, Raum A.01.20)
Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestraße 2-4, München
tgl. 14-21 Uhr bis So 22. Juli 2018
www.adbk.de

Josef Polleross "Cinema Iran – Alte Kinos im Iran"
Der Wiener Fotograf Josef Polleross hat 2015 und 2016 jeweils einen Monat als Artist-in-Residence im Iran verbracht. Während dieser Zeit entdeckte er in Teheran das aufgelassene ehemalige Kino CINEMA IRAN, das er von innen fotografieren durfte. Aus dieser ersten Entdeckung entwickelte sich ein leidenschaftliches Interesse für die ehemalige und aktuelle Kinokultur des Iran.  Daraus wurde eine Spurensuche, die ihn durch das ganze Land führte, und dessen Ergebnisse in der Ausstellung dokumentiert werden. Die Fotoserie von Josef Polleross zeigt alte Kinos aus sieben verschiedenen iranischen Städten aus unterschiedlichen Epochen. Einige wurden dem Verfall anheimgegeben, andere wurden modernisiert und sind noch heute im Betrieb.
Münchner Stadtbibliothek, Am Gasteig, Rosenheimer Str. 5, München
Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, 12. bis 27. Juli 2018
(Eröffnung Mi 11. Juli 2018, 18 Uhr, der Fotograf ist anwesend)
www.muenchner-stadtbibliothek.de

Viehhof - quo vadis? - Geschichte, Gegenwart und Perspektive
Arbeiten aus dem Fotoworkshop mit Werner Resch von 2013 und 2018 und Infos zur Geschichte und Zukunft des Viehhofgeländes von Franz Schirmeier. Mit Fotografien von Anne Menke-Schwinghammer, Martin Reindl, Werner Resch, Detlev Schünke, Josef Stöger, Herbert Weinhold.
Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstr. 22, München
Di, Mi, Do 18-21 Uhr, bis 28. Juli 2018
www.sendlinger-kulturschmiede.de

Elke Zückert und Sebastian Weise "melancolia"
Die in dieser Doppelausstellung versammelten fotografischen Arbeiten von Elke Zückert (geb. 1965) aus Augsburg und Sebastian Weise (geb. 1975) aus Sondershausen/Thüringen spüren inneren Bildern eines schmerzhaften Sehnens nach, geben ihnen Raum zur Materialisierung und führen den Betrachter in eine verschlüsselte, sehr persönliche Welt.
Elke Zückert erschafft Bilder, oder besser: Bildmetaphern für das Vergängliche, das Nicht-mehr-hier-sein, indem sie Räume und Flächen wählt, die Spuren von vergangenem, gelebtem Leben aufweisen, und sie mit Objekten von Trauer und Abschied auflädt.
Sebastian Weise über seine Serie „Zwei Seelen …“: „In dieser Serie beschäftige ich mich mit meiner Herkunft und den unendlichen Möglichkeiten von Lebenswegen und Schicksalen. Ich verwende digitale Collagetechniken, um Bilder aus dem Sudetenland, der Heimat meiner Vorfahren, mit Fotografien meiner eigenen Heimat und von Orten, die ich bereiste, zu überblenden.
Galerie Ingo Seufert, Schleißheimer Str. 44, München
Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr, bis 28. Juli 2018
www.ingoseufert.com

Yvonne von Schweinitz "Syrien - Fragmente einer Reise, Fragmente einer Zeit."
Die mediale Berichterstattung über den Krieg in Syrien hält uns seit 2011 in Atem. Wir hören von unzähligen Toten, sehen zerstörte Städte und Kulturdenkmäler und erleben viele Flüchtlinge. Dennoch sind vielen von uns das Land und seine Menschen fremd, wir kennen seine Geschichte, die Tausende von Jahren zurückgeht, kaum. Die Ausstellung Syrien – Fragmente einer Reise, Fragmente einer Zeit zeigt erstmals eine Auswahl von Fotografien, die Yvonne v. Schweinitz (1921-2015) von ihren Syrienreisen 1953 und 1960 mitgebracht hat. In den beiden Jahren herrschte Frieden im Lande.
Stadtmuseum Fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck
Di-Sa 13-17 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr, bis 29. Juli 2018
(Di 10. Juli 2018, 18.30 Uhr, Gesprächsführung durch die Ausstellung mit dem Deutsch-Syrer Dipl. Ing. Ziad Nouri und Dr. Eva von Seckendorff)
www.stadtmuseum-ffb.de

Christof Kirzinger "ROMA"
Der Architekt, Bauforscher und Fotograf Christof Kirzinger ist mit der Stadt Rom seit seinem Studium eng verbunden, hier seit 2012 ansässig und dokumentiert mit seiner Kamera das Leben, alltägliche Situationen, die Architektur im Kontext mit Mensch und Natur und die Veränderungen in der „ewigen Stadt“. Sein Interesse in Rom gilt aber nicht einem Thema oder einem Schwerpunkt. Vielmehr möchte er die Stadt Rom in all ihren mannigfaltigen Erscheinungsformen zeigen. Christof Kirzinger geht mit seiner Kamera in Rom auf die Suche nach dem Phänomen oder der Essenz, was diese Stadt ausmacht und was wir, nördlich der Alpen so mit dieser Stadt verbinden. Die Suche nach DEM Rommotiv schlechthin ist die Triebfeder seiner Arbeit. Was drückt das heutige Rom aus, was beeindruckt uns am heutigen Rom, welche Sehnsüchte, welche Emotionen verspüren wir in der Stadt Rom, was empfinden wir an bestimmten Orten in Rom. Somit sind seine Aufnahmen ein persönlicher Spiegel und eine persönliche Reflektion seines Lebens in Rom.
Pasinger Fabrik, Galerie 1-3
Tägl. außer Mo, 16-20 Uhr, bis 12. August 2018
pasinger-fabrik.com

David Claerbout "Erzähl mir das Ende"
Gezeigt werden zwei emblematische Werke des belgischen Künstlers aus dem Sammlungsbestand der Fondation Louis Vuitton. Die Arbeiten "The Algiers' Sections of a Happy Moment" (2008) sowie "Travel "(1996-2013) machen Claerbouts künsterische Praxis anschaulich, deren ambivalente Position zwischen Fotografie und Kino ein komplexes Spiel mit der menschlichen Wahrnehmung und Zeiterfahrung in Gang setzt und in kompromisslos kontemplative Videoinstallationen mündet.
Espace Louis Vuitton München, Maximilianstr. 2a, München
Mo-Fr 12-19 Uhr, Sa 10-19 Uhr, bis 25. August 2018
www.artsy.net

Maurizio Moschese "Menschen"
Street-Fotos in Schwarz-Weiß aus dem Jahr 2003 (und Gemälde von Iro Fytraki "Buntes Leben").
Galerie MultiVersum, (in den Räumen des Münchner Literaturbüros), Milchstr. 4, München
Sa/Di 11-13 Uhr, Do 18:30-20:30 Uhr (nicht am 9. u. 23. August), Mi 8. u. 22. August, 18:30 bis 20:30 Uhr, bis 31. August 2018
www.maurizio-moschese.com

Female Portraits
Die Aus­stel­lung prä­sen­tiert 17 Foto­por­träts weib­li­cher Modelle, auf­ge­nom­men von 11 inter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen und Künst­lern, u. a. von Ric­cardo Ban­diera, Tadao Cern, Stef­fen Galan, Loreen Hinz, Josef Karl, Giu­seppe Lo Schiavo, Alexa Meade, Ina Otzko, Mag­da­lena Wos­inska und Laura Zalenga. Dabei wer­den ganz unter­schied­li­che Dar­stel­lungs­modi ent­spre­chend der inten­dier­ten Bild­aus­sage ange­wandt: Die Band­breite reicht von mode­be­wusst und model-like, pro­vo­ka­tiv, kör­per­be­wusst, melan­cho­lisch, roman­tisch und ängst­lich bis hin zu rela­xed, hyp­no­tisch und der Insze­nie­rung als alt­nie­der­län­di­sches Por­trät bzw. Renaissance-Porträt.
Galerie Ingo Seufert bei widenmayer Rechtsanwälte, Widenmayerstr. 34, München
Mo-Fr 9-17 Uhr, Besich­ti­gung der akt. Aus­stel­lung bitte nur nach vor­he­ri­ger Anmel­dung bei Widen­mayer Rechts­an­wälte (Tel. 089-4112222), bis 10. September 2018
www.ingoseufert.com

Selbstbestimmt! Was heißt hier Inklusion?
Wie lassen sich Barrieren überwinden? Wie kann es gelingen, trotz einer Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben? Was bedeutet Inklusion im Alltag? Diese Fragen thematisiert die Wanderausstellung mit ganz unterschiedlichen Foto-Motiven.
Kunstforum Arabellapark, Rosenkavalierplatz 16, München
Mo, Di, Do, Fr 10-19 Uhr, Mi 14-19 Uhr, bis 14. September 2018
www.muenchen-wird-inklusiv.de

Ein gemachter Mensch – Künstlerische Fragen an Identitäten
Wer bin ich eigentlich? Und warum bin ich so, wie ich bin? Im 21. Jahrhundert scheint die Antwort auf diese Frage zunehmend komplex geworden zu sein. Herkömmliche Identitäten lösen sich auf oder werden neu interpretiert, zugleich gibt es gänzlich neue Möglichkeiten der Herausbildung von Identitäten. Dabei stellt sich die Frage, wie weit die menschliche Identität ›gemacht‹, also durch eigene Entscheidungen und Handlungen bestimmt wird, und wie sehr Aspekte eine Rolle spielen, auf die man als Einzelner keinen Einfluss hat. Die internationale Gruppenausstellung im Kallmann-Museum geht diesen Fragen aus künstlerischer Perspektive nach.
Mit Arbeiten von Selma Alaçam, Aram Bartholl, Martin Brand, James Bridle, Harun Farocki, Sandra Filic, Iwajla Klinke, Alicja Kwade, Sali Muller, Timea Anita Oravecz, Daniela Risch, Nasan Tur, Anna Witt, Veronika Witte, Naneci Yurdagül.
Kallmann Museum, Schloßstr. 3b, 85737 Ismaning
Di-So 14:30 bis 17 Uhr, bis 16. September 2018
kallmann-museum.de

München farbig 1948–1965 – Vom Trümmerfeld zum U-Bahnbau
Erstmals präsentiert die Architekturgalerie Farbfotografien der Stadt München von 1948 bis etwa 1965, die stark zerstörte historische Gebäude neben Kriegsschutt, geräumten Flächen und provisorischen Gebäuden zeigen. Diese frühen Farbfotografien wurden überwiegend von US-Touristen und Besatzungssoldaten aufgenommen. Die Bilder erzählen vom Alltag, vom Feiern und den Freuden der Münchnerinnen und Münchner. Das Ergebnis ist ein vielfältiges Kaleidoskop der Stadt, dessen heutiges Erscheinungsbild in den Nachkriegsjahren neu gestaltet wurde.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Bildband beim Franz Schiermeier Verlag München.
Architekturgalerie München, Türkenstr. 30, München
Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 9-18 Uhr, 16. August bis 16. September 2018
(Ausstellungseröffnung 16. August, 19 Uhr)
www.architekturgalerie-muenchen.de

Christof Kirzinger "Cinquecento"
Jeder Römer, jeder in Rom lebende ist vom Verkehr in der Stadt abhängig oder wird direkt oder indirekt von diesem beeinflusst. Es gibt Plätze in der Stadt, in denen der Verkehr fast nie ruht und es gibt tagsüber sehr belebte Orte welche mit ihrer gesamten Leere in der Nacht ein völlig neues Bild zeichnen. Eine ganz besondere Rolle im römischen Verkehr kam dabei schon immer dem berühmtesten Fahrzeug Italiens zu: der Cinquecento. Christof Kirzinger zeigt in einer Fotoserie die Stilikone Italiens schlechthin – den Fiat 500 – ein Auto, das wie kein anderes zu Rom gehört und niemand im Straßenbild Roms missen möchte, mittlerweile aber nur noch stark dezimiert auf den Straßen der Stadt unterwegs ist.
Ebenböckhaus, Ebenböckstr. 11, München
geöffnet zu den Veranstaltungen oder nach Vereinbarung, bis 16. September 2018
pasinger-fabrik.com

FORUM 046: Claudius Schulze – Naturzustand
Wie sehr der Schutz vor Naturkatastrophen das europäische Landschaftsbild prägt, zeigt die Arbeit „Naturzustand“ von Claudius Schulze. Der Künstler reiste dafür rund 50.000 km quer durch Europa und fotografierte mit seiner Großformatkamera von einem Kranwagen herab scheinbar malerische Landschaften. Die Fotografien entstanden an Nordsee und Atlantik, in den Alpen, Pyrenäen und Mittelgebirgen sowie entlang der großen europäischen Flussläufe. Die Landschaften wirken auf den ersten Blick fast idyllisch. Doch zum Schutz vor natürlichen Gefahren hat der Mensch massiv in die Naturräume eingegriffen. Die Kräfte von Stürmen, Lawinen und Überschwemmungen werden durch Bauwerke und Technologien reguliert. Schulzes Fotoserie untersucht den „Naturzustand“ im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch durch die Auswirkungen seines Handelns auf Klima und Biosphäre letztlich selbst zur Naturgewalt wurde.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, bis 16. September 2018
www.muenchner-stadtmuseum.de

RONI HORN. PI
Die 45-teilige, in Island entstandene Arbeit „PI“ von Roni Horn (*1955) zählt zu den fotografischen Hauptwerken der Künstlerin. Einer Feldforscherin vergleichbar veranschaulicht sie die vielfältigen Facetten dieses spezifischen Ortes, dem sie auch eine Reihe von Künstlerbüchern wie Skulpturen gewidmet hat.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 23. September 2018
www.pinakothek.de

foen "Faust – Eine Nachlese."
Zehn Fotograf*innen der Künstlergruppe FOEN haben sich vom Münchener Faust-Festival und ihrer individuellen Faust-Lektüre anregen lassen zu ganz unterschiedlichen und eigenwilligen Fotoarbeiten, die sich – ob analog, digital oder multimedial – mit dem Faustischen auseinandersetzen. Goethes Drama als Inspirationsquelle erweist sich wieder einmal in seiner unerschöpflichen Aktualität. Kuratorin: Prof. Bettina Blumenberg.
Mohr-Villa, Situlistr. 75, Villa EG, München-Freimann
Di, Mi, Do 11-14 Uhr, Do 17:30-19:30 Uhr, u.n.Vbg., 6. bis 30. September 2018
(Vernissage 6. September, 19 Uhr, Finissage 30. September 17-20 Uhr)
www.mohr-villa.de, www.fo-en.de

Fotografie Heute II - Private Public Relations
Wie erleben wir Öffentlichkeit in einer globalen, chaotischen und digitalisierten Welt und was für eine Rolle kommt der Fotografie dabei zu? Mit „Fotografie heute II“ setzt die Sammlung Moderne Kunst die 2016 begonnene Ausstellungsreihe zu innovativen Positionen in der zeitgenössischen Fotografie fort. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien und vor dem Hintergrund eines sich radikalisierenden politischen Klimas ist das Bedürfnis nach Deutung des fragmentierten, globalen sozialen Raumes in dem wir gegenwärtig leben, groß. Die Ausstellung thematisiert das Verhältnis des fotografischen Bildes zum öffentlichen Raum im Zeitalter des Digitalen. Mit freundlicher Unterstützung der Alexander Tutsek-Stiftung.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 7. Oktober 2018
www.pinakothek.de

FORUM 047: Elizaveta Porodina – Smoke and Mirrors
Die in München lebende Künstlerin Elizaveta Porodina (*1987 in Moskau) hat sich längst als Modefotografin international einen Namen gemacht hat. In ihrer ersten Museumspräsentation zeigt sie neue Bilder, die sich zwischen atmosphärischen Porträts, Mode und Dokumentarfotografie bewegen, stilistisch aber auch vom Surrealismus beeinflusst sind. Ähnlich wie Helmut Newton, der neben lrving Penn und Gordon Parks zu ihren Vorbildern zählt, erzählen ihre Fotografien dank Porodinas filmischer Inszenierungen immer eine Geschichte. Ihr gelingen farbenfrohe Fantasie-Szenerien oder dramatische Schwarzweiß-Motive. Klassische Bildgenres sind ihr nicht wichtig, vielmehr geht es ihr "um die Beziehung zwischen Menschen, um die Vision, diese großartigen Dimensionen sichtbar zu machen, letztendlich geht es nur um Liebe."
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 5. Oktober 2018 bis 20. Januar 2019
www.muenchner-stadtmuseum.de

Magnum Manifesto
Die dritte Ausstellung im Kunstfoyer 2018 thematisiert in einer umfassenden Retrospektive die Geschichte der legendären Fotografenkooperative Magnum, mit der die Leiterin des Kunstfoyers, Isabel Siben, bereits 12 große Ausstellungen realisiert hat.
Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, München
tgl. 9-19 Uhr, 17. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Die Weite des Horizonts. Zeitgenössische Fotografie aus der Sammlung der DZ-Bank
In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkun­gen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen von, Axel Hütte, Olivo Barbieri, Lothar Baumgarten, William Eggleston, Jochen Gerz, Luigi Ghirri, Rodney Graham, Beate Gütschow, David Hockney, Walter Niedermayr, Simone Nieweg, Detlef Orlopp, Jorma Purannen, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Adrian Sauer und James Turrell.
Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, München-Zentrum
Di-So 10-18 Uhr, 30. November 2018 bis 31. März 2019
www.muenchner-stadtmuseum.de

Fotografie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde
In halbjährlich wechselndem Turnus werden Fotografien aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde unter thematischen oder monografischen Gesichtspunkten präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf Fotografie der Neuen Sachlichkeit und der Avantgarden 1920- und 1930er- Jahre; beispielsweise von Aenne Biermann, Karl Blossfeldt, Florence Henri, Germaine Krull, Albert Renger-Patzsch, August Sander und Friedrich Seidenstücker.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, bis 1. September 2019
www.pinakothek.de

So wie wir waren. Deutsche Fotografie der 1970er Jahre
Im Zentrum dieses umfänglichen Ausstellungsprojekts mit mehreren Hundert Werken bekannter und noch zu entdeckender Künstler steht die westdeutsche Fotografie der 1970er-Jahre. Die Tradition eines dokumentarischen Stils wieder aufgreifend etablieren die sogenannten Autorenfotografen die Fotografie im Kontext der zeitgenössischen Kunst. Während sie aufmerksam beschreibend die bundesdeutsche Wirklichkeit in den Blick nehmen, entdecken Maler und Bildhauer das visuelle Potenzial fotografischer Bilder, das tradierte Bildvorstellungen herausfordert, und integrieren diese in ihre oftmals gattungsübergreifenden wie auch gesellschaftskritischen Werke.
Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, München
Di-So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, 13. Dezember 2019 bis 26. April 2020
www.pinakothek.de

 


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